Metropolentour die zweite
Check-in In Kiel
Am Sonntag den 23. Februar 2025 begann ein weiteres Abenteuer, auf der Metropolentour mit MSC. Wie schon auf der Euribia ist es immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art ein Kreuzfahrtschiff zu betreten.
Kaum durch die Sicherheitsschleuse, öffnet sich vor uns das beeindruckende Atrium – hoch, lichtdurchflutet und voller Glanz. Überall spiegeln sich Lichter in Glas, Marmor und Metall, elegante Treppen die mit Svarowskisteinen bestückt sind, winden sich nach oben. Die zwei gläsernen Fahrstühle in mitten des Atriums sind im Dauereinsatz um die Passagiere auf Ihre Decks der Kabinen zu bringen.
Alles wirkt großzügig, fast luxuriös, und gleichzeitig lebendig. In diesem Moment wissen wir: Der Alltag ist weit weg – das Abenteuer beginnt genau hier.
Erster Seetag auf der Nordsee Richtung Rotterdam
Unser erster Seetag auf der MSC Preziosa begann ganz entspannt. Nachdem wir am Vortag in Kiel abgelegt hatten, wachten wir morgens irgendwo auf der Nordsee auf – nur Wasser, Himmel und dieses sanfte, gleichmäßige Schaukeln des Schiffes.
Beim Frühstück blickten wir durch die großen Fenster auf das offene Meer. Die Stimmung war ruhig, fast entschleunigt. Kein Hafen, kein Zeitdruck – einfach treiben lassen. Genau das macht einen Seetag so besonders. Man hat endlich Zeit, das Schiff wirklich zu entdecken: ein erster Rundgang über die Außendecks, frische Nordseeluft im Gesicht, Möwen in der Ferne.
Als wir am Abend an Deck standen, färbte sich der Himmel langsam orange und rosa. Der Wind war frisch, aber genau richtig, um noch einmal tief durchzuatmen. Unser erster Seetag hatte uns endgültig in den Urlaubsmodus versetzt – und die Spannung auf das frühe Einlaufen in Rotterdam am Dienstagmorgen machte ihn perfekt.
Rotterdam – Moderne Architektur und maritimes Flair
Der erste Stopp führt nach Rotterdam, eine Stadt, die sich bewusst von klassischen niederländischen Klischees abhebt. Statt Grachtenromantik erwartet Besucher hier moderne Architektur und ein innovatives Stadtbild.
Besonders beeindruckend sind die markanten Kubushäuser und die futuristische Markthalle. Vom Hafen aus lässt sich die Stadt bequem erkunden, und überall spürt man den maritimen Charakter. Cafés, breite Promenaden und moderne Kunst prägen das Bild. Rotterdam wirkt dynamisch, jung und überraschend international.
Auszug aus der ersten Metropolentour
Brügge. Und das zwei Tage lang
Das zweite mal auf der Metropolentour und dann wieder die tollen Infos das wir am Abend nicht nach Le Havre auslaufen. Da Die Hafenarbeiter in Frankreich streiken, gab uns die Möglichkeit ein Tag länger in Seebrügge zu verweilen.
Unser zweiter Besuch in Brügge fühlte sich fast ein bisschen wie Heimkommen an. Anders als beim ersten Mal mussten wir nicht mehr orientierungslos auf den Stadtplan schauen – wir wussten genau, wohin wir wollten. Zielstrebig spazierten wir durch die malerische Altstadt, vorbei an den Grachten, den historischen Backsteinfassaden und dem geschäftigen Treiben rund um den Marktplatz.
Es ist ein besonderes Gefühl, einen Ort wiederzusehen und ihn doch neu zu entdecken. Die vertrauten Gassen wirkten noch charmanter, die Atmosphäre noch intensiver. Und natürlich gab es diesen einen Stopp, der einfach dazugehören musste: eine echte belgische Waffel. Warm, außen leicht knusprig, innen weich – ein Duft von karamellisiertem Teig, der einem sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. So eine Waffel schmeckt einfach nur hier in Belgien genau so, wie sie schmecken muss.
Auch die Auslagen der Chocolatiers konnten wir nicht ignorieren. Belgische Schokolade und feine Pralinen sind schließlich ein Muss. Mit einer kleinen, köstlichen Auswahl im Gepäck schlenderten wir weiter durch die Gassen und genossen einfach den Moment.
Es war wieder ein rundum gelungener Besuch – vertraut, genussvoll und doch voller kleiner neuer Eindrücke. Brügge hat uns auch beim zweiten Mal wieder verzaubert.
Southampton. Eine Stadt wie keine andere.
Während unserer Kreuzfahrt mit der MSC Preziosa legten wir im südenglischen Southampton an – einer Stadt, die stark von ihrer maritimen Geschichte geprägt ist. Schon bei der Einfahrt in den Hafen wurde deutlich, welche Bedeutung Southampton seit Jahrhunderten für die Seefahrt hat. Große Terminals, historische Hafenanlagen und moderne Kreuzfahrtschiffe bilden hier eine interessante Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart.
Nach dem Verlassen des Schiffes erkundeten wir zunächst die Altstadt. Besonders beeindruckend waren die gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern sowie die alten Stadttore, die einen Einblick in die lange Geschichte der Stadt geben. Immer wieder begegnet man Hinweisen auf berühmte Ozeandampfer, allen voran die Titanic, die 1912 von hier aus zu ihrer letzten Reise aufbrach.
Die Einkaufsstraßen laden mit zahlreichen Geschäften, Cafés und Pubs zum Verweilen ein. Typisch britische Atmosphäre, freundliche Menschen und gepflegte Parkanlagen machten den Aufenthalt sehr angenehm. Ein Spaziergang durch den Mayflower Park bot zudem einen schönen Blick zurück auf die MSC Preziosa im Hafen.
Southampton erwies sich als entspannter und zugleich geschichtsträchtiger Zwischenstopp unserer Reise – eine Stadt, die sich ideal für einen kurzen, abwechslungsreichen Landgang eignet.
Was hat uns inspiriert?
Da wir mit unseren Müttern noch einmal auf eine Kreuzfahrt gehen wollten, ist uns gleich die Metropolentour eingefallen.
Wann haben wir die Reise gebucht?
Es war recht spontan. Im November 2024 haben wir diese Reise fest gemacht und waren voller Vorfreude.
Wo haben wir die Reise gebucht
Ich hatte diese Reise direkt über die Seite der MSC Cruises gebucht. Schaut einfach mal rein. Vielleicht findet Ihr es auch interessant und wollt die Metropolen Nordeuropas entdecken.
Wie war unser erster Eindruck?
Die Metropolentour selbst verspricht bereits zu Beginn viel Abwechslung: kurze Distanzen zwischen den Häfen, spannende Städte und ausreichend Zeit, das Leben an Bord zu genießen. Insgesamt hinterlässt der erste Eindruck eine gelungene Kombination aus Städtereise und klassischem Kreuzfahrterlebnis – ideal für Gäste, die Komfort und Entdeckungen miteinander verbinden möchten.
Wieviel hat uns diese Reise gekostet?
Wir hatten zwei Balkonkabinen mit zweier Besetzung. Die Kosten waren mit dem Getränkepaket light recht günstig. Mit 740,-€ pro Person waren wir dabei.
Fazit: Auch bei der Wiederholung war es beeindruckend
eindrucksvolle Reise. Die Kombination aus komfortablem Leben an Bord und spannenden Landgängen in verschiedenen europäischen Städten machte jeden Tag zu einem neuen Erlebnis. Besonders reizvoll war der Wechsel zwischen entspannten Seetagen und kulturell vielfältigen Hafenstopps, bei denen jede Destination ihren eigenen Charakter zeigte.
Das Schiff selbst überzeugte mit gutem Service, vielfältiger Gastronomie und zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten, sodass auch die Zeit auf See zu einem wichtigen Teil des Urlaubserlebnisses wurde. Gleichzeitig bot die Route die Gelegenheit, bekannte Metropolen aus neuen Perspektiven kennenzulernen und viele Eindrücke in kurzer Zeit zu sammeln.
Rückblickend bleibt diese Kreuzfahrt als gelungene Mischung aus Erholung, Entdeckung und maritimem Flair in Erinnerung – eine Reise, die Lust auf weitere Kreuzfahrten macht.